Label/Vertrieb über: Cadiz Music, Rough Trade / Veröffentlichung: 14.06.2004

(peterB) - Der Jamaicanische Extraterrestrische mutiert nun folgerichtig im brandneuen Album zum Alien Starman und natürlich wartet der Genius auch mit reichlich außeriridischen Extravaganzen auf. Alien Starman von Lee 'Scratch' Perry ist nicht nur vom Namen her ein würdiger Nachfolger vom wunderbaren 2002er Album "Jamaican E.T.". Wieder basiert es musikalisch auf sauberstem Roots und Lee Perry textet genüsslich vor sich hin was das Zeug hält. Im Chor trällern zwei Background Sängerinnen einfache Textphrasen und immer wieder Lee Perry am verzällen. Wirklich faszinierend mit welcher Penetranz Scratch dieses Album verzaubert - oder fällt jemandem ein besseres Wort für die Langatmigkeit seines Sprechgesangs (nein man kann es nicht toasten nennen) ein?
Lee Perry macht nun also konsequente Dubmusik - nur eben nicht mit Dubsounds sondern mit seiner Stimme. Achja fast vergessen: Zu Beginn revolutioniert er ja noch nebenbei den Sound den er einst so stark mitgeprägt hat. Nicht mehr Reggae heißt das also was wir da hören: Reggae wird nun zu Eggae - The Sound of the Underground heißt der Song dann auch. Mann ist der Mann abgedreht. Man was bin ich gespannt auf seinen Auftritt beim Summerjam, oder wann auch immer ....
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Getextet im Juni 2004
review (c) Peter Beckhaus für reggaenode.de
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