Michael Rose

African Roots

Label/Vertrieb ¨ıber: M-Records, Cargo / Veröffentlichung: 23.05.2005

Ranking Joe

World In Trouble

Label/Vertrieb ¨ıber: M-Records, Cargo / Veröffentlichung: 21.03.2005 bei amazon.de zu kaufen bei amazon.de zu kaufen

(redI) - Weitreichend bekannt durch sein instrumentales Ein-Mann-Projekt "Twilight Circus Dub Soundsystem" meldet sich Ryan Moore mit zwei Artist Alben zur¨ıck. F¨ır die Produktion zeichnet nach wie vor der geb¨ırtige Kanadier mit niederländischem Wohnsitz verantwortlich, eingespielt wurden die Riddims u.a. von Style Scott, Dean Fraser, Bobby Ellis, Chinna Smith, Skully Simms und Norman Grant in London, Jamaica und dem Studio Twilight. Als Kirschen auf der Sahne holte er sich die zwei Ausnahmestimmen von Grammy-Gewinner Michael Rose und Ranking Joe ins Studio. Dies erweist sich - gelinde ausgedr¨ıckt - als Traumkombination, denn gepaart mit den pointierten und druckvollen Twilight-Riddims, entfalten sowohl Sänger als auch Soundtrack deren ganze Kraft und Schönheit. Schon lange jedenfalls habe ich Michael Rose nicht mehr so entspannt und beseelt singen hören und Ranking Joe groovt und bangdiddeldibangt sich und dem Zuhörer jedes Quentchen Seele aus dem Leib. Die Riddims sind frisch wie der Morgentau, lassen beiden Sängern optimalen Spielraum und sind dabei stets maximal effektiv. Sehr gut gefällt mir auch, dass einige St¨ıcke von Rose's Album sich in Versions bei Ranking Joe wiederfinden. Vor allem die Michael Rose Über-Nummer "African People"(rsp. "Poor Man Struggle" in der Ranking Joe Version) ist an Atmosphäre und Intensität kaum zu ¨ıberbieten. Klassiker! Auf Joe's Haben-Seite darf "Nowhere to Hide" nicht unerwähnt bleiben. Wer da keine Gänsehaut kriegt und außerdem noch ruhig sitzen kann, sollte mal seine Synapsen checken lassen. Als Bonus gibt es obendrein noch schöne Remixes der Vibronics und Blood & Fire (Ranking Joe) und Manasseh (Michael Rose), die schon auf Moore's Album "Remixed:Dubwise" von 2004 zu finden waren.

Mit Verlaub, diese zwei Alben sind der ganz heiße Scheiß und f¨ır mich Top-Favoriten f¨ır die wichtigsten Veröffentlichungen der laufenden Dekade. Und zweifellos die bislang besten von Ryan Moore.

Weitere Informationen:

Getextet im Dezember 2005

review (c) Torsten "Red I" Sarfert f¨ır reggaenode.de

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