Michael Rose

Never Give It Up

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Michael Rose – Never give it up (heartbeat)

(bernd) - Es zeichnete sich bereits bei Michael Roses letzter Veröffentlichung "Bonanza" ab. Die guten alten Zeiten sind, zumindest was Michael Rose betrifft, vorbei. Mit seinem neuen Album "Never give it up" liefert der alte Recke musikalische Meterware ab. Bei "Bonanza" haben wir noch ein Auge zugedrückt, um zu sagen: Naja, ist ja gar nicht soooo schlecht. "Never give it up" bietet dazu keinen Anlass.

Musikalisch, textlich und auch vokalakrobatisch gibt es nichts, was an große Rose-Tracks erinnert, geschweige denn an Black Uhuru. An diese Stücke wird zwar im Covertext erinnert, doch neue Songs wie "It’s a party" sind nur peinlich. Musik dieser Art braucht die Welt nicht. Es fällt schwer, ein Stück der neuen LP zu benennen, das tatsächlich hörenswert ist. Dafür verantwortlich sind natürlich auch die Musikschaffenden Karl Pitterson und Doctor Paul.

Nun kann man meinen, hier wird zu vorlaut mit dem guten Michael ins Gericht gegangen. Doch gerade bei Betrachtung seiner älteren Werke, wird es noch offensichtlicher, wie einfallslos der vorliegende Longplayer ist. Vielleicht wäre wieder eine längere musikalische Pause von Vorteil, die sich Michael Rose bereits in den Achtzigern verordnet hat. Das Geld, das ihr für "Never give it up" ausgeben müsst, ist besser in Staubtüchern angelegt, um die alten Scheiben für den Hörgenuss vorzubereiten.

Tracklisting:

1. Never give it up
2. Chant higher
3. Big ting
4. Grandma
5. Jailhouse call
6. Strike it hard
7. People dem bawling
8. Draw de weed
9. Small world
10. It’s a party
11. Storm is coming
12. Better to be safe
13. Musical rate

Weitere informationen:

Getextet im August 2001

review (c) Bernd Lubienetzki - bernd.lubi (at) web.de for the reggaenode

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