Label/Vertrieb über: Moanin, rough trade / Veröffentlichung: 28.10.2005

(peterB) - Lange haben es Ska Alben nicht mehr geschafft durch meine Ohren unzensiert hindurchzukommen. Hat mich doch irgendwie der Eindruck gefesselt, dass es aus Deutschland einfach keine wirklich spannenden Produktionen mehr gibt. Die großen Zeiten der übermächtigen Bands scheinen vorbei. Auch die Berliner Ska Band The Special Guests hat 2002 den ziemlich schnellen Weg ins Regal geschafft. Das damalige Album toxic sweet love habe ich deswegen verwundert nocheinmal herausgezerrt nachdem mich der neue Longplayer so sehr fesselte. Nein, mein damaliges Urteil halte ich aufrecht aber man sollte die Kapelle ja zu früh schlecht reden - das neue Album ist genial!
Suspcious Delicious schimpft sich das Werk und der Titel ist Programm. Der neue Frontmann Willie Ocean gibt dem ganzen den gewissen delikaten und eben suspekten Ton. Das grooved so entspannt und gleichzeitig gewaltig, da macht Ska hören dreimal Spaß. Große Schritte hat damit die Band gemacht, zusätzlich hat sich die Qualität von Musik und Produktion deutlich verbessert, summa summarum ein wirklich hörenswertes Ska Album. Sauberer Sound mit sehr eigenem Stil und eben einer Gesangspersönlichkeit vorne, viel Spaß damit und hin auf die Konzerte!
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Getextet im Oktober 2005
review (c) Peter Beckhaus für reggaenode.de
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